PolITik

Internet Explorer: Die Browserauswahl steht vor der Tür

Internet ExplorerIm Monopolstreit mit der EU hatte Microsoft vor Monaten eingewilligt, den Anwendern eine bequeme Auswahl alternativer Webbrowser zu ermöglichen. Nun ist es soweit und der „Ballotscreen“ kommt schon bald auch auf Ihren PC.

Eine Alternative zur Netzsperre? – Nichts tun!

NetzsperreKritiker der Netzsperre sehen sich immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, keine Alternative anbieten zu können, wie sich Kinderpornografie im Internet effektiv bekämpfen lässt. Darauf gibt es eine einfache Antwort: Derselbe Effekt wie durch die Netzsperre lässt sich mit weitaus geringerem Aufwand erreichen.

Windows 7: Keine speziellen E-Versionen für Europa

Windows 7Nach den positiven Reaktionen auf die angekündigte Browserauswahl in Windows 7 (und den weniger positiven Reaktionen auf E-Versionen ohne Internet Explorer für die EU-Länder) hat Microsoft sich nun entschlossen, die Idee der ursprünglich geplanten E-Versionen fallen zu lassen.

Windows 7: Neues von der Browserauswahl

Windows 7Es gibt mal wieder neues vom leidigen Thema Browserauswahl bei Windows 7. Microsoft hat ein Bild veröffentlicht, wie das Ganze in der Praxis aussehen könnte. Und es soll nicht nur für Windows 7 gelten. Aber die Kritiker melden sich schon wieder zu Wort.

Windows 7 in Europa doch mit Internet Explorer?

Windows 7Microsoft hat der EU-Kommission eine Alternative zum bislang geplanten Windows 7 E ohne Internet Explorer vorgeschlagen. Der Internet Explorer soll nun doch wieder dabei sein und als Standardbrowser installiert werden. Allerdings soll den Anwendern ein Auswahl-Bildschirm („ballot screen“) angezeigt werden, auf dem sie sich einfach einen anderen Browser aussuchen, installieren und als Standardbrowser einstellen können.

Windows 7 in Europa ohne Internet Explorer

Vielen Dank, liebe EU-Kommission!

Microsoft hat inzwischen Gerüchte als zutreffend bestätigt, wonach Windows 7 im Raum der Europäischen Union (ausnahmsweise einschließlich der Schweiz) ohne Internet Explorer ausgeliefert wird. Hintergrund dieser Maßnahme sind schon seit langem andauernde Streitigkeiten zwischen Microsoft und der EU-Kommission. Die europäischen Wettbewerbshüter werfen Microsoft vor, seine monopolartige Marktmacht zu missbrauchen um eigene Produkten wie Browsern und Mediaplayern einen Vorteil zu verschaffen. In der Vergangenheit hat das bereits dazu geführt, dass Microsoft z. B. von Windows Vista spezielle „N“-Editionen in Europa anbieten musste, in denen der Windows Media Player fehlte. Da diese sich im Preis nicht von den normalen Editionen unterschieden ist es wenig überraschend, dass diese Versionen praktisch nie gekauft wurden.