Workshop: Windows-Neuinstallation ohne erneute Aktivierung

WindowsKomplett-PCs mit vorinstalliertem Windows enthalten meist mehr als nur das, nämlich Testversionen verschiedener Softwareprodukte, Suchleisten und sonstige mehr oder weniger „nützliche“ Produkte. Am liebsten würde man alles löschen und neuinstallieren. Wenn da nur nicht die lästige Aktivierung wäre. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, Windows ohne Aktivierung sauber neu zu installieren.


Komplett-PCs werden in der Regel mit vorinstalliertem Betriebssystem ausgeliefert. Allerdings beschränken sich viele Hersteller nicht darauf, sondern packen gleich noch manches dazu, was ihnen sinnvoll erscheint oder den eigenen Geschäften nützt. Dadurch sind PCs häufig schon im Auslieferzustand mit nutzlosen Programmen zugemüllt, die sich teilweise nicht mal sauber deinstallieren lassen. Ein Mittel dagegen ist eine Neuinstallation, die einen aufgeräumten PC mit schlankem Windows beschert. Der Aufwand dafür ist gar nicht so groß und mit etwas Geschick können Sie sich sogar das erneute Aktivieren nebst Diskussionen beim Microsoft-Kundendienst ersparen.

Vorbereitungen

Eine Neuinstallation sollte selbstverständlich gut vorbereitet sein. Schließlich möchte man ja möglichst schnell wieder in seiner vertrauten Umgebung arbeiten können. Was dazu alles gehört, ist zwar nicht das Thema dieses Artikels, aber zumindest möchte ich es als Gedankenstütze oder „Todo-Liste“ kurz umreißen:

  • Die vorhandenen Dokumente sichern und für die Übertragung auf das neue System vorbereiten
    Datensicherung ist nie eine schlechte Idee und vor einer solchen Maßnahme sollte unbedingt nochmal der aktuelle Stand komplett gesichert werden. Für das komfortable Übertragen der Dokumente auf das neue System eignet sich z. B. das Microsoft-eigene Tool EasyTransfer (-> ausführliche Beschreibung von EasyTransfer).
  • Neuinstallation ohne Aktivierung 1/9Windows-Installations-DVD bereit halten
    Wer eine vollwertige Installations-DVD oder eine „Anytime Upgrade“-DVD hat, ist gut gerüstet. Andernfalls sind zusätzliche Schritte nötig: Manche PC-Hersteller verlangen von Ihren Kunden, die Installationsmedien selbst zu brennen. In solchen Fällen sollte im Handbuch beschrieben sein, wo sich die dafür erforderlichen Dateien befinden und wie Sie vorgehen, um diese auf einen DVD zu brennen. Andere Hersteller speichern die Installationsdateien auf einer speziellen Partition der Festplatte. Wenn Ihr PC über eine Funktion verfügt, mit dem er vom BIOS aus in den Auslieferzustand versetzt werden kann, dürft es sich um einen solchen Fall handeln. Suchen Sie auf dieser Partition nach den Installationsdateien. Teilweise finden sich die Dateien auch einfach direkt auf der Festplatte, auf der auch das laufende Windows installiert wurde, entweder direkt im Stammverzeichnis oder unter Windows. Die Windows 7-Installationsdateien erkennen Sie an einer Datei setup.exe sowie den Unterordnern boot, efi, sources, support und upgrade (siehe Abbildung).Als letzte Lösung kommt auch eine Original-Installations-DVD eines Bekannten oderaus sonstigen Quellen in Frage. Aber Vorsicht bei Images aus dem Internet: Nicht wenige sind manipuliert und enthalten Malware.
  • Treiber und Anwendungen für die Neuinstallation bereithalten
    Bevor Sie die vorhandenen Daten und Anwendungen durch eine Neuinstallation von der Festplatte putzen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie anschließend alle Programme und Gerätetreiber wieder installieren können. Für Treiber gilt dasselbe wie für die Windows-Installationsdateien: jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen. Idealerweise gibt es eine CD bzw. DVD mit allen benötigten Treibern. Teilweise liegen diese aber auch einfach auf der Festplatte. Im Gegensatz zum Betriebssystem bieten zumindest größere PC-Hersteller außerdem in der Regel das Herunterladen von Treiberpaketen von der Website an. Bietet der Hersteller solches nicht an, ermitteln Sie die Hersteller der einzelnen Hardwarekomponenten und besorgen Sie sich die Treibersoftware dort einzeln. Erledigen Sie dies aber unbedingt bevor Sie nach der Neuinstallation ohne funktionierende Netzwerkkarte und somit offline dasitzen. Halten Sie alle benötigten Treiber griffbereit, z. B. auf einer CD/DVD oder einem USB-Stick.

Den Installationsschlüssel auslesen und sichern

Das Aktivieren von Windows, das eigentlich nach der Neuinstallation ansteht, können Sie sich ersparen. Das spart Zeit und Nerven, vor allem weil Aktivierungen von OEM-Versionen nur per Telefon möglich sind. Dazu müssen Sie nur zwei Vorbereitungen treffen, solange die alte Windows-Installation noch läuft.

Bei der Neuinstallation müssen Sie einen Installationsschlüssel (Lizenzschlüssel) angeben. Den sollten Sie mit dem PC erhalten haben, in der Regel steht er auf einem Aufkleber am Gehäuse. Aber verwendet das aktuelle Windows tatsächlich diesen Lizenzschlüssel? Bei Komplett-PCs mit vorinstalliertem Windows meist nicht, denn hier kommt ein andere Schlüssel zum Einsatz, der keine Aktivierung verlangt. Wenn Sie dann „Ihren“ Installationsschlüssel eingeben, muss Windows anschließend telefonisch aktiviert werden. Um sicher zu sein, welcher Schlüssel verwendet wird, sollten  Sie diesen also auslesen. Das erledigen Sie z. B. mit dem Freeware-Tool CW-Sysinfo (www.castelware.de/downloads_freeware.html).

  1. Neuinstallation ohne Aktivierung 2/9Starten Sie das Programm und klicken Sie auf die Schalfläche Scan my System.
  2. Warten Sie nun einige Sekunden, während das Programm Daten von Ihrem System einsammelt. Wenn links in der Navigationsleiste alle Symbol farbig angezeigt werden, ist es soweit.
  3. Neuinstallation ohne Aktivierung 3/9Klicken Sie nun in der Navigationsleiste oben auf das Symbol OS.
  4. Notieren Sie sich hier die Angabe im Feld Product Key. Diese müssen Sie später bei der Installation angeben, wenn Sie nach einem Lizenzschlüssel gefragt werden.

Das Lizenzzertifikat

Neben dem Installationsschlüssel benötigen Sie noch ein Zertifikat, das die Echtheit dieses Schlüssel bestätigt. Nur wenn nach der Neuinstallation beides verwendet wird, läuft Windows anstandslos ohne Aktivierung. Das Zertifikat können Sie als Datei auf demselben Medium wie z. B. die Gerätetreiber speichern oder einfach vorübergehend auf einem USB-Stick ablegen.

  1. Neuinstallation ohne Aktivierung 4/9Öffnen Sie im Explorer den Pfad C:\ Windows\ ServiceProfiles\ NetworkService\ AppData\ Roaming\ Microsoft\ SoftwareLicensing. Bei Windows 7 lautet der letzte Teil SoftwareProtectionPlatform. Wichtig: Um dorthin zu gelangen, muss der Explorer so eingestellt sein, dass er wirklich alle Dateien anzeigt. (Extras/Ordneroptionen, Rubrik Ansicht, bei Versteckte Dateien und Ordner die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen wählen). Außerdem weist Windows Sie eventuell darauf hin, dass Sie erhöhte Rechte für den Zugriff benötigen. Bestätigen Sie dies jeweils.
  2. In diesem Ordner finden Sie eine Datei namens tokens.dat. Öffnen Sie diese mit einem einfachen Editor. Der Inhalt ist zunächst wenig aussagekräftig.
  3. Neuinstallation ohne Aktivierung 5/9Rufen Sie die Menüfunktion Bearbeiten/Suchen auf und geben Sie als Suchbegriff “OEM Certificate“ an. Klicken Sie dann auf Weitersuchen, um diesen Begriff im Text zu finden.
  4. Neuinstallation ohne Aktivierung 6/9Der Editor springt dann an die entsprechende Stelle im Text und markiert den gesuchten Text dort.
  5. Nun gilt es, den gesamten Datenblock mit diesem Text zu kopieren. Er erstreckt sich von <?xml bis </r:license>. Das genaue Auffinden von Anfang und Ende ist etwas mühsam. Die Suchfunktion mit den Optionen nach oben und nach unten hilft dabei ggf. Markieren Sie den gesamten Text zwischen diesen beiden Stellen einschließlich.
  6. Neuinstallation ohne Aktivierung 7/9Übertragen Sie den Text dann mit Bearbeiten/Kopieren bzw. [Strg] + [C] in die Zwischenablage.
  7. Schließen Sie die Datei und legen Sie eine neue Datei z. B. mit dem Namen lizenz.xrm-ms an. Fügen Sie den Inhalt der Zwischenablage in diese Datei und speichern Sie sie auf Ihrem USB-Stick bzw. sonstigem Datenträger (aber bitte nicht auf dem PC, den Sie neu installieren werden!).
intloesch03„Gekonnt nach Aufgaben und Anwenderwünschen strukturiert, führt sie das Buch schnell zum Ziel und erspart umständliches Suchen im umfangreichen Inhaltsverzeichnis und Index. […]beim Anwender dürften kaum Fragen und Wünsche offen bleiben. […]Insgesamt ein gelungenes Buch – und eine Reminiszenz an vergangene Zeiten, als eine Dokumentation dieses Umfangs und dieser Qualität noch zum Lieferumfang eines Betriebssystems gehörte.“
c‘t 14/2010, S. 192

Neuinstallation ohne erneute Aktivierung

Nun können Sie an die Neuinstallation gehen. Ein Löschen der vorhandenen Dateien ist nicht notwendig, es sei denn, der vorhandene frei Platz wäre für eine Windows-Installation nicht ausreichend. Bei einer Installation im selben Laufwerk wie vorher werden vorhandene Dateien nicht gelöscht, sondern in einen Ordner mit dem Namen windows.old verschoben. So können Sie ggf. doch noch mal darauf zugreifen. Ansonsten können Sie diese Ordner später mit Hilfe der Datenträgerbereinigung entfernen.

  1. Neuinstallation ohne Aktivierung 8/9Als Lizenzschlüssel geben Sie während der Installation den zuvor per Tool ausgelesenen Schlüssel ein. Deaktivieren Sie außerdem die Option für das automatisch Aktivieren bei Verbindung zum Internet.
  2. Nach Abschluss der Installation haben Sie wie gewohnt 30 Tage Zeit für eine Aktivierung. Sie können das folgende aber auch gleich erledigen. Legen Sie den Datenträger mit der zuvor gespeicherten Zertifikatsdatei ein.
  3. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten (rechte Maustaste und dort Als Administrator ausführen).
  4. Neuinstallation ohne Aktivierung 9/9Tippen Sie dort den Befehl slmgr -ilc d:\lizenz.xrm-ms ein, wobei Sie Laufwerk und Name entsprechend Ihrer gespeicherten Lizenzdatei anpassen.
  5. Nun folgt noch der Befehl slmgr -ipk <Ihr Produktschlüssel>.
  6. Warten Sie etwas ab, bis Windows früher oder später eine Erfolgsmeldung für das Kommando ausgibt (es kann ein wenig dauern, auch wenn nichts mehr zu passieren scheint). Wenn Sie nun in der Systemsteuerung die Systemdaten abrufen, sollte dort stehen, dass Ihr Windows aktiviert ist.

38 Antworten zu “Workshop: Windows-Neuinstallation ohne erneute Aktivierung”

  1. Roland sagt:

    Hallo,
    und um welches Betriebssystem handelt es sich hier, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Vorgang bei allen gleicht.

  2. Wolfram Gieseke sagt:

    @Roland:
    Die beschriebene Methode funktioniert so sowohl bei Windows 7 als auch bei Vista.
    Und bei den Windows-Versionen davor gibt/gab es keine Aktivierung.

  3. Ronda sagt:

    Hallo !

    Also an diesem ganzen Verfahren stimmt so Einiges nicht – zum Einen sieht der Pfad zum File ‚tokens.dat‘ so aus:

    C:\Windows\ServiceProfiles\NetworkService\AppData\Roaming\Microsoft\SoftwareProtectionPlatform\tokens.dat

    Zum Anderen gibts bei mir wenn ich im Editor nach „OEM Certificate“ suche die nur eine Meldung : „OEM Certificate“ wurde nicht gefunden.

    Mein OS ist : Win 7 Ultimate 64 Bit (SB-Version)

    Gruß ! Ronda

  4. Wolfram Gieseke sagt:

    @Ronda:
    Stimmt, beim Pfad gibt es einen Unterschied zwischen Vista und Windows 7. Bei Vista liegt „tokens.dat“ wie beschrieben in „SoftwareLicensing“, bei Windows 7 ist es „SoftwareProtectionPlatform“. Ich werde das im Beitrag ergänzen.

    Wegen „OEM Certificate“:
    Bei einer SB-Version gibt es kein OEM-Certificate. Das gibt es nur, wenn Windows schon fertig installiert auf dem PC kam und nicht aktiviert werden musste.
    Mit einer SB-Version installiert man ja selbst und aktiviert auch. Vor allem aber hat man da keine OEM-Müll wie Trialware usw. drauf.
    Bei einer selbstinstallierten und aktivierten Version kann man die beschriebene Methode leider nicht verwenden. Hier muss nach jeder neuen Installation wieder aktiviert werden.

  5. Ronda sagt:

    Oh…. eine Antwort… hab‘ ich ganz verschwitzt !

    Gibt es denn für besagte Selbstinstaller auch eine Möglichkeit?

    Gerade habe ich wegen diesem verd…. Win7- Bootmanager und dessen labilen Verhaltens zum wiederholten Male eine Komplett-Installation machen müssen. Die beiden Online-Aktivierungen habe ich bereits vor drei Tage aufgebraucht und das nervige Telefonieren würde ich gerne einschränken. Also mal ehrlich -da erwirbt der Kunde für fast 170€uro ein OS und dann immer diese Gängeleien.
    Anscheinend muss ich also auch auf diese Tools wie …loader xyz zurückgreifen. Ein richtiger Bootmanager wäre auch ein Segen, denn dieses Microsoftding taugt absolut garnichts. Es braucht bloß mal eine zusätzliche Partionierung(bei Verkleinerung der Win7-Partition um die Hälfte) vorgenommen zu werden – Schon funktioniert garnichts mehr, obwohl sich am Pfad nichts geändert hat.
    Habe schon mal Grub probiert aber der ist nichts für mich. Früher gab es tolle Bootmanager mit graphischer Oberfläche und die waren nicht halb so empfindlich.
    Einen Fortschritt kann ich bei Windows 7 NICHT erkennen !

    Geschenkt ist da noch zu teuer!

  6. Wolfram Gieseke sagt:

    @Ronda:
    Nein, bei selbst-installierten und -aktivierten Systemen ist mir keine derartige Lösung bekannt.

    Mir fallen nur noch zwei Tipps ein:
    Die „Testphase“ lässt sich legal auf bis zu 120 Tage ausdehnen, erst dann muss eine neue Installation spätestens aktiviert werden.
    Bei Bootproblemen würde ich einfach mal die Windows 7-Computerreparaturoptionen machen lassen. Die können die meisten solcher Startprobleme automatisch erkennen und beheben. Die reparieren z.B. auch den MBR oder den Bootsektor, falls es nötig ist. Wenn es nicht auf Anhieb klappt, einfach mehrmals hintereinander versuchen. Hört sich komisch an, aber erfahrungsgemäß klappt es dann meistens doch.

  7. Ronda sagt:

    Das mit den 4×30 Tagen ist mir bekannt, eine Lösung stellt dies jedoch nicht dar denn 120 Tage sind sehr schnell vorrüber.
    Die Reparaturroutine hat(auch mehrfach gebraucht) nichts gebracht, es blieb nur die Neuinstallation wobei die alten Daten in „Windows\Windows.old“ geschrieben wurden.
    Im Bootmanager taucht das alte Zeug dann noch als die Installation „Windows 7 (repariert)“ auf – obwohl ja nur im Unterverzeichnis W~.old abgelegt. Natürlich ist dieses Ding NICHT bootfähig obwohl so im Win-Bootmanager angezeigt!
    Die HDDs sind richtig verbaut, im Bios auch in der richtigen richtigen Reihenfolge aufgeführt und die Boot-Sequenz ist auch korrekt.
    Am liebsten wäre mir eine ganz normale Windows-installation OHNE diesen primitiven Bootmanager. Gibt es vielleicht diese Möglichkeit?
    Für mein Multiboot-System hätte ich gern einige (z.B. Win7 Multimedia, Win7 mini, XP Pro Multimedia, XP Pro mini) Betriebssysteme – organisiert mit dem Plop-Bootmanager. http://www.plop.at/de/bootmanager.html

    Wie wäre da die richtige Vorgehensweise?

    Gruß !

  8. Wolfram Gieseke sagt:

    @Ronda:
    Der Windows-Bootmanager kommt immer zum Einsatz, selbst wenn nur ein Windows vorhanden ist. Nur dann sieht man ihn nicht. „Loswerden“ kann man ihn jedenfalls nicht. Wohl aber zusätzlich einen separaten Bootmanager einsetzen. Das wäre für den beschriebenen Zweck wohl auch die beste Lösung. Der würde die verschiedenen Systeme voreinander verstecken, so dass es weniger Probleme geben dürfte. Auf der Plop-Seite ist die Vorgehensweise dafür ja genau beschrieben.
    Über einen kleinen Erfahrungsbericht hier würde ich mich freuen.

    PS: Der Booteintrag für die alte „reparierte“ Installation sollte sich mit msconfig entfernen lassen. Den Windows.old-Ordner wird man am besten mit der Datenträgerbereinigung los.

  9. Franz sagt:

    Hallo,
    habe ‚tokens.dat‘ gefunden und mit ‚word-pad‘ geöffnet; meinen Suchauftrag nach „OEM Certificate“ beantwortet er mit ‚WordPad hat das Durchsuchen des Dokumentes beendet‘ ohne sich zu bewegen und ohne irgendetwas zu markieren! Ziemlich am Ende der Datei finde ich „oem_coa_slp“ ganz oft, doch weiß ich nicht welches das richtige hier bei meinem Medion-PC ist. Können Sie das in Erfahrung bringen?

  10. Wolfram Gieseke sagt:

    @Franz:
    Wenn „OEM Certificate“ nicht gefunden wird, dann handelt es sich nicht um eine OEM-Version. Vielleicht hat Medion da auch irgendetwas spezielles gemacht. Ich würde die beschriebene Methode dann jedenfalls auch nicht einsetzen.

  11. […] Workshop: Windows-Neuinstallation ohne erneute Aktivierung « [W-inside] powered by gieseke-buch.de. Kategorien: Byte und […]

  12. Franz d. Cäsar sagt:

    @Wolfram:
    Herzlichen Dank für Ihre prompte Antwort und entschuldigen Sie bitte meine Oster-Ferien- und Wiedereinlebens-bedingte, verzögerte Antwort. (werde ich auch meinen anderen Antworten voranstellen).
    Hoffend die WIN7-Neuinstallation nie anwenden zu müssen, bin ich ja dennoch gewappnet, mit der Aktivierung doch noch zum Ziel kommen zu können.

  13. Chris sagt:

    hallo an alle,

    ich hab ma frage, hat aber auch mit neuinstallation und der lizenz zu tun:

    Also, ich habe mir Windows 7 Ultimate OEM bei Amazon gekauft. Doch nun möcht ich gerne Win 7 neuinstallieren. Nun meine Frage: Wenn ich jetz Win 7 wieder oben habe und ich es aktivieren will, bekomme ich dann probleme mit der Aktiverung? Weil es ist ja nur eine Lizenz un die hab ich ja schon mal „benutzt“?

    Bitte um schnellstmögliche Antworten

    Lg

    Chris

  14. Wolfram Gieseke sagt:

    @Chris:
    Windows kann mehrfach aktiviert werden. Mindestens zweimal online per Internet. Danach geht es nur noch per Telefon. Wenn sehr häufig oder mehrfach in einem kurzen Zeitraum aktiviert werden soll, kommen vielleicht mal Nachfragen. Aber solange man die Lizenz im vorgesehenen Rahmen einsetzt, gibt es eigentlich keine Probleme.

  15. Chris sagt:

    @Wolfram:

    Danke. Also kann ich einfach meine Platte formatieren, Win 7 hochhauen und es problemlos wieder aktivieren…

    Und dann hab ich noch eine Frage:

    Das „OEM“ heißt doch eig. nichts anderes, dass ich kein Windows Support habe, oder? Also keine Hotline……

  16. Wolfram Gieseke sagt:

    @Chris:
    „OEM“ – das ist richtig. Bei einer „reguläre“ Version gibt es – in gewissem Umfang – kostenlosen Support. Bei einer „OEM“- oder „SB“-Version ist der OEM-Hersteller bzw. Systembuilder für den Support zuständig, der diese Version >eigentlich< nur zusammen mit seiner Hardware verkaufen darf (die OEM-Versionen sind aber trotzdem völlig legal). Deshalb gewährt Microsoft Kunden mit solchen Versionen keinen Hotline-Support usw. Die üblichen offenen Kanäle wie die Microsoft-Knowledge Base oder die Foren stehen aber allen Arten von Kunden (und Nicht-Kunden) offen.

  17. Chris sagt:

    @Wolfram:

    Danke danke danke.

    Und dann nochwas: Meine Mum hat ein Laptop, wo auch Win7 oben ist. Und nun hab ich ihr in Tower PC zs gestellt. Wie sieht es dann nun mit der der Lizenz aus, die auf dem Laptop oben ist? Sie will den Laptop ja nicht mehr ans Internet anstecken, sondern nur zum schreiben ect. nehmen…. Sie sagten ja, das 2 x online aktiviert werden kann. ABER es ist nun eh zu spät, da sie noch ein Win 7 gekauft hat. Ich möchte es aber gerne mal wissen ob dies möglich gewesen wäre. Lg Chirs

  18. Wolfram Gieseke sagt:

    @Chris:
    Eine Windows-Lizenz kann zwar mehrfach aktiviert werden, aber sie DARF immer nur auf einem PC zur Zeit eingesetzt eingesetzt werden. Das beschriebene Szenario (ein und dieselbe Lizenz auf Laptop und Tower-PC) wäre ein Verstoss gegen die Lizenzbedingungen. Wenn der Laptop tatsächlich nicht mehr ans Internet angeschlossen wird, wird Microsoft das zwar nicht bemerken, aber illegal wäre es trotzdem.
    In diesem Fall war es also völlig richtig, eine zweite Lizenz zu erwerben. Oder aber für das Laptop eine eventuell noch vorhandene Vista- oder XP-Version nutzen. wenn das Laptop nicht mit dem Internet verbunden ist, wären die Sicherheitsrisiken dieser „alten“ Version vernachlässigbar und „zum schreiben etc.“ würde XP ja auch noch reichen.

  19. Chris sagt:

    @ Wolfram:

    Ok, danke für die ganzen Auskümfte!

    schönes Wochenende und Deutschland die Daumen drücken ;-)

    Lg

    Chris

  20. Marco sagt:

    In der tokens.dat finde ich zwar OEM Certificate aber nicht den Anfang oder das Ende. Dort steht nur

    OEM Certificate<sl:data Algorithm

    und so weiter. Kann mir einer helfen ?

  21. Chrid sagt:

    Hi, ich habe folgendes Problem:
    Wenn ich den Befehl slmgr -ilc d:\lizenz.xrm-ms eingebe kommt folgende meldung:
    Führen Sie auf einem Computer unter Microsoft Windows (keine Core Edition) „slui.exe 0×2a 0xBBA“ aus, um den Fehlertext anzuzeigen.
    Fehler: 0xBBA

    ich hoffe ihr könnt mir helfen :-(
    Gruß und dankeschön

  22. Wolfram Gieseke sagt:

    @Chrid:
    1.) Ist der Pfad zum Zertifikat korrekt, also befindet sich eine Datei diesen Namens an diesem Ort?
    2.) Wird die Eingabeauffoderung mit Administratorrechten ausgeführt?

    Das sind spontan die beiden ersten Dinge, die mir einfallen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfram Gieseke

  23. André sagt:

    Hallo,

    ich wollte mich nur für den genialen Artikel bedanken! Hat bei mir bestens funktioniert!!!

    Viele Grüße,

    André

  24. […] ein bisschen fit bist mit Windows-Innereien und das Acer 5740G624 noch startbar ist kannst du mit diesem Workshop die Originallizenz aus deinem 5740G624 auslesen und auf die gleiche Windows-version (zB. […]

  25. Anas sagt:

    Hi, Ich hab Windows 7 64 bit von ATELCO schon auf den PC gehabt nun hab ich neuinstalliert und et voila er erkannte den code nicht -.- . ich hab den CODE 1000 mal eingetragen und es hat nie funktioniert. Ich bitte um Lösungsansätze

  26. München sagt:

    @Chrid
    Deine lizenz.xrm-ms ist mit Sicherheit eine Textdatei. ;-)

    #
    München

  27. Neumarkt sagt:

    Danke München! Das erspart mir die Frage einer »Dateiendung« ;)

  28. Anas sagt:

    Krieg ich noch eine Antwort ?

  29. Wolfram Gieseke sagt:

    @Anas:
    Ihre Problembeschreibung ist leider etwas kurz und ungenau. Wenn Sie genau beschreiben, was Sie machen und wo das Problem auftritt (evt. Fehlermeldung usw.), dann fällt vielleicht mir oder einem der Leser hier etwas dazu ein. Ansonsten enthalten die Kommentare zu diesem Artikel auch schon ein paar wertvolle Hinweise, wie ich finde.

  30. Uwe sagt:

    Danke für die Anleitung. Hat aud Anhieb funktioniert. (WIN 7 Starter auf netbook).

    Grüße
    Uwe

  31. Thomas sagt:

    Habe es ganau so gemacht, wie beschrieben nur wird bei mir nicht aktiviert.
    Ich bekomme die Bestätiging, dass die Lizenz sowie der Key erfolgreich eingetragen ist, aber aktiviert ists leider nicht :-(

  32. Stefan sagt:

    Hi,
    bei mir siehts leider wie bei Thomas aus: alles befolgt, positive Systemmeldungen bekommen, trotzdem wird in der Systemsteuerung angezeigt, dass WIN7 nicht aktiviert ist.

    Gibt es Änderungen durch Updates ?

    Danke vorab und ein dickes Lob für das gute Tutorial !

    Gruss Stefan

  33. Wolfram Gieseke sagt:

    @Stefan:
    Mir ist nicht bekannt, dass sich hier durch Updates o.ä. in letzter Zeit etwas geändert hätte. Völlig ausschließen kann ich es aber nicht, da ich diese Methode schon länger nicht mehr selbst angewendet habe (ergab sich einfach nicht).
    Sollte ich etwas neues dazu erfahren, werde ich ein Update zum Artikel veröffentlichen.

  34. fritz sagt:

    hallo wolfgang, super tutorial! leider klappt in meinem fall das ende nicht (eingabeaufforderung): nach eingabe von

    slmgr -ilc d:\lizenz.xrm-ms

    bekomme ich die meldung:

    Windows Script Host:
    Führen Sie auf einem Computer unter Microsoft Windows (keine Core Edition) „slui.exe 0×2a 0xBBA“ aus, um den Fehlertext anzuzeigen. Fehler: 0xBBA

    bereits vielen dank für die hilfe!

  35. Wolfram Gieseke sagt:

    @fritz:
    Mögliche Ursachen/Tipps:
    +Die Eingabeaufforderung muss als Admin ausgeführt werden (wird leicht übersehen).
    +Im Pfad zur zur Zertifikat-Datei sollte sich möglichst kein Leerzeichen befinden (ist in dem Fall ja aber offenbar nicht der Fall).
    +Ist die Zertifikat-Datei mit diesem Namen und dieser Endung tatsächlich dort vorhanden?
    +Ggf. mal die Benutzerkontensteuerung (UAC) abschalten und dann erneut versuchen.

  36. fritz sagt:

    vielen dank, werde ich nochmal probieren. melde mich dann…

  37. fritz sagt:

    @wolfgang: alles hat geklappt, hier meine fehler:

    slmgr -ilc d:\lizenz.xrm-ms
    >hier muss natürlich die dateiendung angegeben werden, korrekt:
    slmgr -ilc d:\lizenz.xrm-ms.txt

    slmgr -ipk
    >hier hatte ich fälschlicherweise die Zeichen „“ mit angegeben, korrekt:
    slmgr -ipk XXXX-XXXX-XXXX-XXXX usw.

    danke für die tips und einen schönen tag!

Hinterlasse eine Antwort